illusion-e

März 7, 2005 // By danielschaer // portfolio

Projektzusammenfassung

Mit Schaltafeln haben wir einen quadratischen Raum so unterteilt, dass ein L-förmi­ger Gang entsteht. Der Besucher betritt den Raum und läuft den Gang entlang. An dessen Ende trifft er auf einen mit einem Brett verschlossenen Durchgang. Auf Au­genhöhe ist ein Loch eingelassen, hinter dem ein Monitor installiert ist. Schaut der Betrachter durch das Loch, so sieht er sich selbst, live gefilmt von einer Kamera an der Wand hinter seinem Rücken.

Beim Vorbeigehen ist ihm diese Kamera nicht aufgefallen, da sie in einem Lüftungs­rohr versteckt ist.

Nachdem sich der Betrachter einige Sekunden auf dem Monitor anschauen konnte und begriffen hat, dass es sich um eine Live-Situation handelt, wird eine Animation eingespielt: Eine Person rennt den Gang entlang, jemand wirft mit einem Hut nach dem Betrachter oder zwei Personen schauem um die Ecke.

Der Betrachter wird sich umdrehen, dann aber bemerken, dass er ganz alleine im Gang steht. Die fremden Personen auf dem Monitor kann er nicht sehen. Es sind im Voraus gefilmte Sequenzen, die über die Live-Situation gelegt werden.

Der Betrachter soll verwirrt und zum Nachdenken angeregt werden. Er soll sich fra­gen: „Hä, was passiert da? Ist das, was ich sehe, real? Wie ist das möglich?“

In Zusammenarbeit mit Thomas Jenni, Heidi Stucki, Sophie Schweizer und Georg Mattli im Rahmen der FHNW

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